• Visualisierung moderne Grundschule in Freiberg mit roter Holzfassade, Beton-Skelettbau und klar gegliederter Architektur in nachhaltiger Hybridbauweise
  • Detailansicht der roten Holzfassade mit vertikaler Schalung und Fensterbändern an der Grundschule Freiberg
  • Zimmerer montiert vorgefertigte Holzfassadenelemente an der Grundschule Freiberg während der Bauphase
  • Baustelle der Grundschule Freiberg mit Gerüst, roter Holzfassade und Betontragwerk während der Montagephase
  • Zimmererarbeiten an der Holzfassade der Grundschule Freiberg auf dem Gerüst während der Montage

Neubau Grundschule Freiberg

Nachhaltiger Hybridbau für zeitgemäße Bildung

Mit dem Neubau der Grundschule in Freiberg entsteht ein zukunftsorientiertes Bildungsgebäude, das moderne Architektur, nachhaltige Bauweise und hohe funktionale Qualität vereint. Das Projekt steht exemplarisch für eine hybride Konstruktion mit hohem ökologischem Anspruch und klarem Fokus auf gesundes Raumklima – zentrale Anforderungen des Bauherrn.

Die Schule wurde als Beton-Skelettbau realisiert, ergänzt durch gedämmte Holzaußenwände in Holzrahmenbauweise. Diese Konstruktionsart verbindet die Vorteile klar definierter Schnittstellen und wirtschaftlicher Tragstrukturen mit den ökologischen und bauphysikalischen Qualitäten des Holzbaus. Durch den Einsatz regionaler Hölzer, überwiegend Fichte in Form von BSH- und KVH-Querschnitten, konnten sowohl Nachhaltigkeitskriterien als auch QNG-Anforderungen konsequent erfüllt werden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die frühzeitige Einbindung unseres Holzbau-Know-hows in der Entwicklungsphase. Dadurch konnten bewährte hybride Konstruktionsprinzipien gezielt eingesetzt und Planungs- sowie Ausführungsprozesse effizient aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere Brandschutzanforderungen und Vorgaben der Muster-Holzbaurichtlinie wurden früh berücksichtigt und sicher umgesetzt.

Auch die Vorfertigung spielte eine zentrale Rolle: Sämtliche Außenwandelemente wurden vollstänig bei uns im Werk gefertigt – inklusive Fenstern und Holzfassade. Dies ermöglichte eine hohe Maßgenauigkeit, kurze Montagezeiten sowie eine weitgehende Unabhängigkeit von Witterungseinflüssen. Die schnelle Produktionsphase wurde durch automatisierte Prozesse im Plattenzuschnitt unterstützt.

Die Montage der Gebäudehülle erfolgte im Zeitraum von neun Wochen, mit dem klaren Ziel, das Gebäude vor dem Winter witterungsdicht herzustellen. Damit konnte der anschließende Innenausbau ohne Verzögerungen beginnen und die Gesamtbauzeit zuverlässig eingehalten werden.

Auch in puncto Nachhaltigkeit setzt das Projekt Maßstäbe: Neben der Nutzung regionaler Lieferketten erfüllt das Gebäude die Standards QNG und KfW 40. Der Holzrahmenbau steht dabei für einen intelligenten, ressourcenschonenden Materialeinsatz und leistet zugleich einen Beitrag zu einem gesunden Lernumfeld.

Die Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer Gustav Epple war geprägt von vorausschauender Planung, klaren Schnittstellen und einer partnerschaftlichen Abstimmung – eine wesentliche Grundlage für den reibungslosen Projektverlauf.

Das Ergebnis ist ein Schulgebäude, das Raum für Bildung schafft und zugleich zeigt, wie präziser Holzbau, bewährte Konstruktionen und frühzeitige Zusammenarbeit zu nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Lösungen führen können.

Kontakt

Walter Bauer & Martin Szymanski
Geschäftsführer